09.02.2016



   

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Baufortschritt meiner Anlage

Hinweis: Diese Anlage existiert leider nicht mehr.
Bedingt durch einen Wohnortswechsel musste die Anlage leider abgebrochen werden. Es wird also keine weiteren Bilder zu dieser Anlage geben.

Nachdem ich die verschiedenen Techniken vorgestellt habe, welche ich beim Bau anwende - beispielsweise für den Anlagenunterbau, Schottern, Weichenumbau und Weichenantriebe - zeige ich hier nun einige Bilder meiner Anlage, wie sie derzeit am entstehen ist.

Wie bereits beschrieben habe ich den Unterbau angefertigt. Dabei habe ich in Segmentbauweise gebaut, damit die Anlage später einmal zerlegt werden könnte.
Die Paradestrecke verschwindet in der hintersten Ecke in den Untergrund, worauf der Gleiswendel in den Schattenbahnhof folgt.
Dieser Teil ist später nicht mehr sichtbar. Probefahrten sollte jetzt schon mit diversen Fahrzeugen vorgenommen werden, da spätere Korrekturen kaum noch möglich sind.
Die Tunneleinfahrt besteht aus Sperrholz. Die Betonmauern werden ebenfalls aus Sperrholz hergestellt und mit Schraubzwingen bis zur vollständigen Durchtrocknen des Holzleim in Position gehalten.
Mit einer dünnen Gipsschicht wird die Betonmauer dargestellt. Die Gipsschicht wird grau eingefärbt. Ich habe dazu ganz wenig Pulverfarben (schwarz, oliv, braun) in Wasser verrührt und ohne Bindemittel den Gips damit eingefärbt. Die wässrige Lösung wird vom porösen Gips aufgenommen, die Struktur wird aber nicht überdeckt.
Polyurethan-Schaum ist eine gute Möglichkeit, Geländeerhebungen zu gestalten. Leider lässt sich der Schaum nicht besonders gut dosieren. Ausserdem expandiert der Schaum unvorhersehbar - was manchmal unerwartete Ergebnisse hervorruft.
Glücklicherweise liess sich der harte Schaum in diesem Fall ohne weiteres spurlos ablösen. Besser ist in jedem Fall, die Umgebung vorher abzudecken.
Der harte Schaum kann wunderbar mit einem scharfen Messer bearbeitet werden.
Hier werden mit einer Gipsschicht noch die Felsen geformt.
Gussabdrücke aus Gips von Felsformen können beliebig dazugenommen werden.
Siehe dazu auch Berg gipsen.
Nachdem die Felsen mit einem alten Stechbeitel scharf geformt und eingefärbt wurden, kann mit der weiteren Ausgestaltung begonnen werden.
Der Kran ist hier bereits fertig montiert, der Antrieb erfolgt Unterflur.
Die Fabrikgebäude werden probehalber platziert.
Rund um das Betriebswerk (BW) wird feiner Sand als Untergrund verwendet. Dazwischen wachsen Grasbüschel. Diese werden aus verschiedenen Grasfasern mit dem Noch Grasmaster angefertigt.
Die Schienen müssen hier noch mit Rostfarbe bemalt werden.
Weiter geht es mit dem nächsten Segment.
Die Paradestrecke steigt weiter an, dahinter verläuft die Nebenstrecke bereits im Tunnel.
Dass die Dachschräge das Gesamtbild stark beeinträchtigt ist klar. Aber ich muss mit dem vorhandenen Platz auskommen, und der Raum sollte ja auch noch Platz für die Familie bieten...
An den Segmenttrennstellen werden zwei gleiche Sperrholzformen verwendet.
Die Spanten werden hier mit Alugeflecht von Faller überzogen. Dieser lässt sich gut mit der Schere schneiden und mit Heftklammern an den Spanten befestigen.
Das Alugeflecht wird anschliessend mit Gipsbinden belegt. Diese werden vorher in passende Stücke geschnitten, kurz in Wasser getaucht und mit den Händen auf dem Geflecht verstrichen. Schon zwei bis drei Lagen ergeben eine sehr feste Unterlage.
Hier sind wird schon auf dem nächsten Segment.
Der Berg wird hier aus Styroporplatten und PUR Schaum hergestellt. Die Mauer ist geprägte Pappe, welche sehr gut verarbeitet werden können.
Auch hier wird Gips für die Felsen verwendet.
Dieser wird in einer Gipserschale angerührt, wobei immer nur soviel angemacht wird, wie innerhalb weniger Minuten verbraucht werden kann. Gips wird sehr schnell hart. Dieser chemische Vorgang lässt sich nicht durch Zugabe von Wasser stoppen!
Der erste Brückenpfeiler ist nun ebenfalls platziert. Die hier zum Einsatz kommende Mauer besteht auf Resin, welches recht zäh ist und mit der Laubsäge geschnitten werden kann. Die Auflage wurde aus Gips gebildet, in welchem die Steinquader-Fugen geritzt wurden.
Hier der Brückenpfeiler im Felsen.
Der Felsen ist nun eingefärbt.
Die Rampe wird mit einem zusätzlichen Vierkantholz verstärkt, was die Geräuschentwicklung massiv eindämmt.
Sand und diverses Turf-Streumaterial kommen hier zur Anwendung.
Das Gleisdreieck.
Hier nun mit Grasfasern in den Farben beige und grün bedeckt.
Eine Nahaufnahme. Das Gras hat keine einheitliche Färbung, sondern einen Verlauf: Näher beim Tunnelportal ist das Gras dürr und hat entsprechend weniger grüne Fasern.
Der linke Gleiswendel mit Anschluss an die eingleisige Nebenstrecke.
Zweigleisige Brücke der Paradestrecke, dahinter eine eingleisige Brücke der Nebenbahn.
Der hintere, sechsgleisige Schattenbahnhof.

Und damit ist diese Seite abgeschlossen. Die Anlage war noch weitergebaut, beispielsweise war der Bahnhof der Nebenstrecke fertig, inklusive einer Fussgängerunterführung.
Da ich am neuen Wohnort keinen Platz für diese Anlage habe, musste sie leider komplett abgebrochen werden.

     

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Letzte Änderung:

25.07.2008
09.02.2016

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