09.02.2016



   

 Rivarossi Em 3/3


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Digitalisierung einer Em 3/3

Die Rivarossi Em 3/3 ist eine sehr gelungene Lok. Für alle Liebhaber Schweizer Rangierloks gehört diese Lok einfach dazu.

Die Lok wurde in Dreileiterausführung mit elektronischem Fahrtrichtungsumschalter ausgeliefert. Wie man diese mit einem modernen Digitaldecoder ausrüstet, beschreibe ich in diesem Artikel.

Diese Lok soll digitalisiert werden.
Zum öffnen wird das Gehäuse unten leicht zusammen gedrückt und dann nach oben abgezogen.
Zuerst wird die Leiterplatte durch herausdrehen der beiden Schrauben gelöst und herausgenommen.
Der elektronische Fahrtrichtungsumschalter wird abgelötet. Hierzu ist etwas Lötzinn-Sauglitze sehr hilfreich. Es sind nur vier Lötstellen zu lösen. Die beiden Dioden werden ebenfalls nicht mehr benötigt und werden entfernt.
Nun muss der Motoranschluss von den Lampenverbindungen getrennt werden. Hierzu wird mit einer Dreikantfeile oder ähnliches die Leiterbahn an der gekennzeichneten Stelle (roter Kreis) unterbrochen.
Zuerst wird der Decoder nur provisorisch verdrahtet, um die Funktion zu überprüfen. Jetzt können die Motorenanschlüsse noch getauscht werden, falls die Lok die falsche Fahrtrichtung hat.
Wenn alles zufriedenstellend läuft, wird der Decoder mit Montageband unter der Leiterplatte montiert. Die Anschlusslitzen werden gekürzt und wieder angelötet.
(Im Bild habe ich die Lötpunkte farblich entsprechend den Litzenfarben gekennzeichnet.)
Mit den gekürzten Litzen sieht die Verdrahtung ordentlich aus. Nun kann das Gehäuse wieder eingeklippst werden.
   

Fazit

Dieser Umbau ist absolut unproblematisch, für den Decoder hat es ausreichend Platz.
Die Fahreigenschaften sind schon mit den Werkseinstellungen des Decoders gut, der Decoder kommt mit dem Bühler Motor gut zurecht. Dies ist ein echter Vorteil der ESU Decoder: Die allermeisten Lok-Motoren werden auch mit den Werkseinstellungen gut geregelt.

     

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Letzte Änderung:

20.05.2005
09.02.2016

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