09.02.2016



   

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Dampfgeneratoren / Rauchsätze

Viele Dampfloks sind „von Haus aus“ vorbereitet für den Einbau eines Rauchsatzes. Weitere können selber umgebaut werden. Hier möchte ich einige Tipps dazu geben, sowie eine Übersicht der  verschiedenen Modelle zeigen.

Funktionsweise

In den Dampfgeneratoren ist ein kleines Röhrchen. In diesem wird das Dampföl durch Kapilarwirkung eingezogen. Das Röhrchen wird durch eine kleine Heizung soweit erhitzt, dass das Öl verdampft. Die elektrische Heizung muss dabei für die jeweilige Anwendung die korrekte Spannung besitzen.

Übersicht Seuthe Dampfgeneratoren

 

Märklin Dampfgeneratoren

Märklin Art entspricht Seuthe Nr. Einsatz
7226 10 für Loks mit schaltbarer Rauchfunktion
72270 20


Beispiele

Seuthe Nr. 21
Der Seuthe Nr 20 bzw.
Märklin 72270 besitzt statt dem gelben Draht ein kurzer blanker Draht für den Rauchkontakt.

Hier ein grosser Dampfgenerator z.B. für ein brennendes Haus.
(Vollmer 4114, von Conrad unter Artikel-Nr. 211342 erhältlich.)

 

Einbau

Ist vom Hersteller der Lok ein Rauchsatz vorgesehen, lässt sich dieser kinderleicht einbauen. Die Seuthe Artikel 10 und 11 sowie der Märklin 7226 werden dazu einfach von oben in Kamin gesteckt, fertig! Die Ausführungen mit dünnem Rohr (Seuthe Nr. 20, Märklin 72270) werden von innen in den Kamin gesteckt. Dazu muss natürlich das Gehäuse geöffnet werden. Achten Sie darauf, dass der Kamin innen blank ist. Eventuell vorhandene Farbe sollte mit einer kleinen Nadelfeile oder einem zum Röhrchen gedrehten Stück Schleifpapier weggeschliffen werden. Der Rauchkontakt in der Lok und der Kontaktdraht am Dampfgenerator sollten guten Kontakt haben und nicht verbogen sein.

Ist die Lok nicht für den Einbau vorbereitet, muss dies noch kein Grund sein, dass die Lok nicht trotzdem mit einem Dampferzeuger nachgerüstet werden kann. Meistens muss dazu zuerst der Kamin aufgebohrt werden. Danach gilt es, einen passenden Dampfgenerator zu suchen. Ist der Platz in der Lok zu eng, kann entweder im Gehäuse ein Stück weggefräst werden. Oder - im schlimmsten Fall - am Rauchgenerator selber. Dieser muss anschliessend durch anlöten eines Stücks Messingfolie wieder dicht gemacht werden.
Verwenden Sie für Loks mit Kunststoffgehäuse Dampferzeuger mit zwei Anschlussdrähten, bei solchen mit Metallgehäusen (an Masse) solche mit einem Anschluss.

Oben ist das Kunststoffgehäuse einer kleinen Märklin Dampflok 3029 zu sehen. Hier musste ich innen ein Stück wegfräsen, damit der Dampferzeuger genügend Platz hatte. Ursprüngliche Bedenken, dass der Kunststoff unter der Hitze leiden würde, haben sich glücklicherweise nicht bestätigt. Mehr zu dieser Lok finden Sie auf der Seite Märklin Dampflok bei Lokumbauten. Hier dieselbe Lok mit abgenommenem Gehäuse. Der Dampferzeuger wird einfach in das passgenau gebohrte Loch gesteckt und hält dann von alleine. Hier habe ich eine Seuthe Nr. 21 verwendet. Da diese nur einen Anschluss hat, musste der zweite Anschluss (violett) direkt am Raucherzeuger-Gehäuse angelötet werden.

Einfüllen des Dampföls

Verwenden Sie nur das vom Hersteller vorgesehene Dampföl. Zum Einfüllen verwende ich ein (med.) Spritze. Durch die Markierungen lässt sich die Menge Öl genau bestimmen. Ein versehentliches Verschütten ist nahezu ausgeschlossen. Aber Vorsicht: Weg von Kinderhänden!!!

Mit einer Spritze lässt sich die Ölmenge genau dosieren.
     

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Letzte Änderung:

  3.01.2004
09.02.2016

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