09.02.2016



   

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Ausbau eines Zimmers für die Modelleisenbahn

Eine Modelleisenbahnanlage braucht Platz - meistens mehr als man hat! Folgende Bedingungen muss ein Modellbahn gerechter Raum erfüllen:

bulletTrocken
bulletSauber
bulletIsoliert (Temperaturschwankungen wirken sich negativ auf Holz aus)
bulletGut zugänglich
bulletStromanschluss vorhanden
bulletHell

Alle diese Punkte kann ich im Spitzboden realisieren, allerdings ist die Zugänglichkeit auf eine Luke mit den Abmessungen 60 x 120cm beschränkt. Soll die Anlage später demontiert und wegtransportiert werden können, muss diese mit relativ kleinen Segmenten aufgebaut werden.

So sah der Dachboden vor dem Ausbau aus (die Dämmplatten habe ich hier schon verlegt).
... und so nach dem Umbau.

Da kein freier Raum vorhanden war, galt es, den Dachboden auszubauen. Als erstes musste das Dach isoliert werden. Dies wurde mit 12cm dicken Steinwollplatten (Flumroc) gemacht. Diese sind einfach zu verlegen: Einfach zwischen die Sparren drücken - fertig. Als nächstes wird eine Dampfsperre aus Kunststofffolie errichtet. Diese verhindert, das Kondenswasser in die Isolierschicht eindringt und diese dadurch verfault. Die Folie - eine 2m breite, aufgerollte und durchsichtige Plastikfolie wird mit dem Tacker auf die Sparren befestigt.

 
Hier sieht man schön die Flumroc-Platten "Solo", welche einfach zwischen den Sparren geklemmt werden. Die Platten können dabei bis 10% auf einer Seite zusammengepresst werden. Die Platte einfach an der festen Seite halten, die andere Seite gegen die Sparre pressen und die feste Seite hineinlegen. Von Vorteil misst man die Sparrenabstände vor dem Bestellen der Platten alle einzeln aus, so kann die gewünschte Anzahl in der richtigen Breite (50, 55, 60 oder 65cm) bestellt werden. Es muss somit kaum zugeschnitten werden.

 
Die Dampfsperre ist angebracht. Nun muss noch überall mit Klebeband (spezielles Band!) abgedichtet werden.

Die Tacker-Nägel werden anschliessend mit einem Klebeband wieder dicht gemacht.

Die gleiche Stelle, jetzt mit der Deckenverkleidung und dem Bodenbelag fertig verlegt.

 
Die fertige Wand. Das Mauerwerk wurde zuerst isoliert. Dazu mussten Dachlatten wie beim Fachwerkbau angeschraubt und die Zwischenräume mit 30mm dicken Flumroc "Dämmplatten 1" aufgefüllt werden. Das Ganze wurde anschliessend mit Gipsplatten verkleidet, verspachtelt und mit Vollabrieb (Marmoran) verputzt. Sieht toll und professionell aus! Das heutige Material ist einfach und schnell zu verarbeiten.

Rechts die fertige Dachschräge mit Holztäfer.

Auf dem Boden wurde eine zusätzliche Lage Bodenplatten montiert, mit einer Unterlage aus Trittschall-Dämmplatten.
   

 

     

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Letzte Änderung:

25.05.2003
09.02.2016

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