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02.05.2009 |
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Anlage, Anlagenbau und RollmaterialUnter diese Rubrik finden Sie alles rund um den Anlagenbau. Ich stelle hier meine Anlage sowie die verschiedene Techniken zum Bau einer Modellbahnanlage vor. Auch das rollende Material sowie dessen "Veredelung" finden Sie hier. Überlegungen zu BeginnIch habe verschiedene Anlagen gesehen, vor allem an Ausstellungen. Die schönsten waren diejenigen, welche schlicht waren, ein Thema behandelten und vor allem nicht mit Gleisen voll gestopft waren. Vielfach neigt man ja dazu, möglichst viel unterbringen zu wollen. Wie:
So wird der Platzbedarf immer grösser und grösser .... Ich habe mich entschlossen, den Dachboden
"Eisenbahn tauglich" umzubauen. Damit steht mir eine Grundfläche von ca. 8 x
3 m zur Verfügung, allerdings mit Dachschräge. Das nahm einige Zeit in
Anspruch, schliesslich musste zuerst das Dach isoliert werden. Ich habe dazu
12 cm dicke Steinwollplatten (Flumroc) verwendet. Verkleidet wurde die
Dachschräge anschliessend mit Holztäfer. Der Boden wurde mit wasserfesten
Spannplatten belegt. Diese wurden, um ein Knarren zu vermeiden, mit Spax
Schrauben festgeschraubt und nicht genagelt. Darauf kam ein Bodenbelag aus PVC; Teppich wäre
zwar angenehmer, doch erzeugt ein Teppich auch Unmengen an Staub, und dieser
ist hier nun gar nicht erwünscht. Die Wände
wurden ebenfalls mit Steinwolle isoliert und nachher mit Gipsplatten
verkleidet und mit Vollabrieb (Marmoran)
verputzt. Anlagen ThemaDas Rollmaterial welches ich mit der Zeit gesammelt habe reicht von Dampfloks bis zum ICE3. Ich habe deshalb das Jahr 2000 als Thema gewählt. Ich nehme das nicht so Ernst und fahre, was mir gefällt. Abgesehen davon gibt es genügend Dampfloks, welche als Museumsloks heute noch fahren. Da ich Loks aus Deutschland wie auch aus der Schweiz besitze, stellt meine Anlage eine fiktive Gegend in der Schweiz, an der Grenze zu Deutschland, dar. Hier fahren Züge beider Nationen. Das wichtigste an der Anlage ist mir eine
schöne, lange, doppelspurige Paradestrecke. Da der ICE3 mit seinen insgesamt
8 Wagen schon über 2 Meter lang ist, muss diese Strecke doch mindestens 6 m
sein damit der Zug in seiner vollen Schönheit zur Geltung kommt. Alle aus der oberen Liste, mit Ausnahme des BW mit Drehscheibe, die hatte auf dem Plan einfach keinen Platz mehr. So habe ich letztendlich auch nicht widerstehen können und packe alles drauf. Ich versuche aber trotzdem, nicht jeden Winkel mit Gleisen voll zu packen. Die Anlage soll weitgehend manuell
bedienbar sein. Eine automatische Steuerung mittels PC würde mir den Spass
nehmen. Trotzdem, für den Schattenbahnhof suchte ich eine geeignete
Steuerung. Hier drängt sich - auch aus Kostengründen - die PC-Steuerung
auf. Verschiedene Demoprogramme wurden getestet. Entschieden habe ich mich
jetzt definitiv für Railware. Mit
dieser Software können aber nicht nur Schattenbahnhöfe gesteuert werden,
sondern ganze Anlagen. Dabei ist die Software äusserst flexibel. Es kann
nach Fahrplan gefahren werden (werde ich nicht machen), sowie mit diversen
Automatiken. Dabei ist aber der manuelle Betrieb jederzeit kombiniert
möglich. Weitere Infos dazu sind auf der Seite
Modellbahnsteuerung mit dem PC zu sehen. |
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Seite erstellt am: |
12.06.2002 |
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