05.09.2017



   

 Re460 Delta


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Umbau einer Re460 Delta Lok auf Digital-Hochleistungsantrieb

Diese Lok besitzt ein Deltadecoder und ein 3 poliger DCM Motor. Für den Umbau eignet sich also das Hochleistungs-Antriebsset 60901 von Märklin.

Wunderschöne Werbelok für Schweizer Käse. Als Delta-Version sind die Fahreigenschaften allerdings bescheiden. Diesem wird jetzt abgeholfen.

Als erstes wird der Deltadecoder entfernt. Am besten notiert man vor dem ablöten der Litzen die entsprechende Farben - der neue Digitaldecoder benutzt dieselben Farben.

Anschliessend wird der Motor umgebaut. Dies ist eine einfache Angelegenheit, da hier keinerlei mechanische Bearbeitung anfällt. Dies erfolgt gleich wie in der Beschreibung zur E-Lok 141.

So sieht der Motor nach dem Umbau aus. Die beiden Drosseln - sehen aus wie Widerstände - werden direkt am Motorschild an den vorgesehenen Stellen angelötet. Die grüne und blaue Litze werden an den gekürzten Enden der Drosseln angelötet und mit Schrumpfschlauch isoliert. Achtung: Vorher die Fahrtrichtung testen. Falls diese nicht stimmt, sind diese beiden Anschlüsse zu tauschen.

Der Digitaldecoder wird an der Stelle platziert, wo der Deltadecoder war. Dazu muss die Plastikabdeckung vorsichtig entfernt werden.

Der neue Digitaldecoder passt am gleichen Ort in dieselbe Aufnahme, wo auch der Deltadecoder war. Unten zu sehen ist die Plastikhülle des neuen Decoders, welches hier nicht benötigt wird.

Die Verdrahtung stellt keine Herausforderung dar. Die Anschlüsse der Lampen erfolgt gleich wie beim Deltadecoder. Der Motor wird mit der blauen und grünen Litze angeschlossen. Dabei vor aufschieben der Isolierschlauch-Stückchen die Fahrtrichtung kontrollieren. Diese sollte wie folgt sein:
Vorwärtsfahrt = vordere Lampen leuchten = Führerstand I vorne = Schleifer voraus.
Die Führerstände sind auf der Lok mit I und II gekennzeichnet. In meinem Fall waren die Anschlüsse Blau und Grün genau umgekehrt wie bei anderen Re460 mit Digitaldecoder. Die Anschlusslitzen der Funktionen Fx habe ich vom Decoder abgelötet, weil sie hier nicht benötigt werden.

Wenn alles ordnungsgemäss funktioniert und die Höchstgeschwindigkeit sowie die Anfahr- und Bremsverzögerung eingestellt sind, wird das Gehäuse wieder aufgesetzt und mit den beiden kleinen Schrauben festgemacht. Dabei ist auf die korrekte Richtung zu achten. Innen im Lokgehäuse ist auf einer Seite ein M zu sehen. Diese Seite ist die Motorenseite.

So viele Teile bleiben nach dem Umbau übrig. Eigentlich schade. Natürlich könnte man damit weitere Loks umbauen - z.B. eine analoge Lok auf Delta umrüsten. Aber hier stellt sich dann wieder gleich die Frage, ob man nicht besser auf Digital umbaut.

Fazit

Nach dem Umbau läuft die Lok einfach traumhaft. Ruhige Fahrt bei kleinsten Geschwindigkeiten, hervorragende Beschleunigung und Zugkraft zeichnen das Modell nach dem Umbau aus.

     

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Letzte Änderung:

25.05.2003
05.09.2017

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